Doc Holliday 31 - Western: Tramp Callagan Frank Laramy

ISBN:

Published: November 25th 2014

Kindle Edition

125 pages


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Doc Holliday 31 - Western: Tramp Callagan  by  Frank Laramy

Doc Holliday 31 - Western: Tramp Callagan by Frank Laramy
November 25th 2014 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, talking book, mp3, RTF | 125 pages | ISBN: | 3.49 Mb

Er hatte ein breitflächiges Gesicht, gelbliche Augen, eine kurze Nase und einen aufgeworfenen Mund. Hart sprang das Kinn vor, und über den flachsfarbenen Brauen floh die niedrige Stirn unter die tief heruntergezogene Hutkrempe. Das graue KattunhemdMoreEr hatte ein breitflächiges Gesicht, gelbliche Augen, eine kurze Nase und einen aufgeworfenen Mund.

Hart sprang das Kinn vor, und über den flachsfarbenen Brauen floh die niedrige Stirn unter die tief heruntergezogene Hutkrempe. Das graue Kattunhemd stand am Hals offen, und die helle Weste war so abgewetzt wie die Wyominghosen. Der Waffengurt hielt einen achtunddreißiger Revolver, den der Mann tief über dem linken Oberschenkel trug. Der Revolver war das einzige, was gepflegt zu sein schien. Die hochhackigen staubbedeckten Stiefel waren schiefgelaufen und an mehreren Stellen schon aufgerissen.

Ein Umstand, der in diesem Land besonders unangenehm auffiel- im Westen ritt man, infolgedessen schonte man sein Schuhwerk- wer abgelaufene Schuhe trug, der mußte gehen, das heißt: er hatte kein Pferd. Ric Callagan hatte kein Pferd. Schon seit langem nicht mehr.

Er hatte zuletzt auf der Holborn-Ranch gearbeitet, und das war schon Jahre her. Die Sonne New Mexicos schleuderte eine mörderische Hitze auf das Land. Wabernd lag die Glut über dem flimmernden Sand. Callagan stand am Rand der kleinen Stadt Fredericia und blickte nach Westen. Der Schuppen, an dessen Nordseite er stand, warf nur einen halben Yard Schatten, in den sich der Mann hineinpreßte. Aber es war nicht nur die Sonne, vor der der Tramp Callagan floh, es war auch der Sheriff von Fredericia.

Callagan wußte nicht, ob der Sheriff ihm schon auf den Fersen war, aber das konnte nicht mehr allzulange dauern. Er hatte in einem der Häuser ein Stück Rauchfleisch gestohlen, Brot und Käse. Ungesehen war er hinausgekommen, und als er dann am nächsten Hof neben der Treppe ein paar Stiefel stehen sah, die dreimal besser als seine eigenen waren, da hatte er sie an sich nehmen wollen.

Ein kalbsgroßer Wolfshund war dagegen gewesen.



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